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Kurs einreichen und veröffentlichen

Ein Kurs geht immer denselben Weg: Entwurf → In Prüfung → Veröffentlicht → Archiviert. Jeden Schritt findest du im -Menü der Kurszeile oder oben rechts auf der Seite des Kurses — und angeboten wird dir immer nur der Schritt, der gerade möglich ist.

Status Bedeutung
Entwurf Du schreibst noch. Niemand außerhalb deines Teams sieht den Kurs.
In Prüfung Du hast den Kurs abgegeben. Er wartet darauf, veröffentlicht zu werden.
Veröffentlicht Der Kurs ist im Angebot. Lernende arbeiten mit ihm.
Archiviert Du bietest ihn nicht mehr an. Laufende Durchgänge behalten ihr Material.

Rückwärts geht es nur an einer Stelle: Ein archivierter Kurs lässt sich wiederherstellen und ist danach wieder ein Entwurf (siehe unten). Ein veröffentlichter Kurs wird nicht wieder zum Entwurf — er wird weiterbearbeitet und erneut veröffentlicht.

Wähle beim Entwurf Zur Prüfung einreichen. Dabei wird festgehalten, wer eingereicht hat; das brauchst du für das Vier-Augen-Prinzip weiter unten.

Wähle Veröffentlichen. In dem Moment wird der aktuelle Stand deines Kurses als Fassung eingefroren: die Struktur, die Bausteine, die Lernziele, alles.

Vor dem Veröffentlichen lohnt sich zweierlei: ein Blick in die Vorschau als Lernender und der Qualitätscheck im Veröffentlichen-Dialog (siehe unten).

Diese Fassung ändert sich nie wieder. Das ist der Kern der Sache: Ein Durchgang, der auf Fassung 2 läuft, zeigt seinen Lernenden bis zum Ende Fassung 2 — auch wenn du längst weiterschreibst.

Nach dem Veröffentlichen kannst du sofort weiterarbeiten. Struktur, Bausteine und Lernziele sind offen wie vorher.

Sichtbar wird nichts davon, bis du Erneut veröffentlichen wählst. Dann entsteht Fassung 3, und Fassung 2 bleibt unverändert für alle, die auf ihr laufen.

In der Kursliste steht unter dem Namen, wie viele Fassungen ein Kurs schon hat.

Im Veröffentlichen-Dialog kannst du deinen Kurs von der KI durchsehen lassen. Klicke auf Prüfung starten.

Die KI liest den Kurs und meldet, was ihr aufgefallen ist — ein fehlender Alternativtext, eine sehr lange Lektion, ein ungeprüfter externer Link. Zu jeder Rückmeldung steht, wie ernst sie gemeint ist, und darunter die Bewertungssicherheit in Prozent: wie sicher sich die KI bei dieser Einschätzung ist.

Drei Dinge solltest du dazu wissen:

  • Der Check hält dich nie auf. Du kannst veröffentlichen, während die Prüfung noch läuft, und du kannst gegen jede einzelne Rückmeldung veröffentlichen. Der Knopf heißt dann Trotzdem veröffentlichen — er ist derselbe Knopf.
  • Die Antwort kommt nicht sofort. Der Dialog bleibt bedienbar, während du wartest, und aktualisiert sich von selbst. Kommt keine Antwort, sagt er das und du kannst es erneut versuchen.
  • Es ist eine Empfehlung, kein Urteil. Die KI kennt deine Zielgruppe nicht. Was sie meldet, ist ein zweiter Blick — die Entscheidung bleibt bei dir.

Siehst du den Abschnitt gar nicht, hat deine Akademie keinen KI-Schlüssel hinterlegt oder diese Prüfung abgeschaltet. Dann funktioniert Veröffentlichen genau wie vorher; es fehlt nur der zweite Blick. Wie ein Schlüssel hinterlegt wird, steht unter KI-Schlüssel hinterlegen.

Öffnest du den Dialog aus dem Inhaltseditor und schreibt gerade jemand anderes an dieser Lektion, sagt dir der Dialog das. Veröffentlichen ist trotzdem möglich — eingefroren wird der gespeicherte Stand, und was deine Kollegin noch nicht gespeichert hat, ist dann nicht dabei.

Deine Akademie kann verlangen, dass Einreichen und Veröffentlichen zwei verschiedene Personen sind. Ist das eingeschaltet und versuchst du, deinen eigenen eingereichten Kurs zu veröffentlichen, sagt dir die Oberfläche das und ändert nichts.

Ohne diese Einstellung darfst du beides selbst tun — für eine kleine Akademie ist das ein völlig normaler Weg zu arbeiten.

Wähle Archivieren, wenn du einen Kurs nicht mehr anbietest. Drei Dinge passieren:

  • Der Kurs verschwindet aus dem Angebot.
  • Seine Fassungen bleiben lesbar. Ein Durchgang, der noch läuft, behält sein Material.
  • Der Kurs zählt nicht mehr gegen das Kurslimit deines Pakets.

Der letzte Punkt ist der praktische: Archivieren ist der Weg, Platz zu schaffen, ohne Inhalte wegzuwerfen, die du vielleicht aufbewahren musst.

Öffne den archivierten Kurs. Oben steht Wiederherstellen.

Der Kurs wird dadurch wieder ein Entwurf — nicht wieder veröffentlicht. Das ist Absicht: Ein Klick soll kein Material zurück vor deine Lernenden stellen, ohne dass jemand noch einmal daraufgesehen hat. Der Weg zurück ins Angebot ist derselbe wie beim ersten Mal: bearbeiten, einreichen, veröffentlichen.

Zwei Dinge dazu:

  • Seine bisherigen Fassungen bleiben unverändert. Ein Durchgang, der noch auf Fassung 2 läuft, merkt vom Wiederherstellen nichts.
  • Der Kurs zählt wieder gegen das Kurslimit deines Pakets. Ist dein Limit gerade ausgeschöpft, sagt dir die Oberfläche das und ändert nichts — archiviere dann zuerst einen anderen Kurs.

Solange ein Kurs archiviert ist, kannst du seine Struktur ansehen, aber nicht ändern. Stelle ihn wieder her, wenn du daran arbeiten willst.

Löschen geht nur bei Kursen, die nie veröffentlicht waren — ein doppelt angefangener Entwurf, ein misslungener Import. Sie wandern in den Papierkorb.

Bei einem veröffentlichten Kurs sagt dir die Oberfläche, dass du ihn stattdessen archivieren sollst. Löschen müsste seine Fassungen mitlöschen, und darauf sind Durchgänge festgelegt, mit denen gerade jemand arbeitet.

Schritt Recht
Einreichen, Wiederherstellen Inhalte erstellen und bearbeiten
Veröffentlichen, Archivieren Inhalte veröffentlichen

Hast du nur das erste, siehst du die Einträge Veröffentlichen und Archivieren gar nicht — statt sie anzubieten und dich dann abzuweisen.